13.04.2017 | Existenzgründung/Businessplan

Beratung – „Wer nicht fragt bleibt dumm“

Eine ganze Generation von Kindern weiß es mittlerweile aus der Sesamstraße: Wer
nicht fragt, bleibt dumm. Dasselbe gilt für Gründungswillige zu Beginn ihrer
Selbständigkeit, auch wenn das natürlich nicht wörtlich zu verstehen ist.
Informationsdefizite sind immerhin die zweithäufigste Ursache für Pleiten! So kennen
trotz einer wahren Informationsflut viele Gründer und Unternehmer nicht die
„klassischen“ Förderprogramme für einen Unternehmensstart.

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Persönliche Beratung

Auf eine persönliche Beratung, die sich mit dem konkreten Gründungsvorhaben beschäftigt,
sollten Existenzgründer daher auf keinen Fall verzichten. Neutrale Beobachter können ein
Konzept sachlicher beurteilen, helfen bei der sicheren Umsetzung und spüren Schwächen
auf, die einem „Insider“ nicht auffallen oder die er nicht wahrhaben will. Doch Vorsicht: Der
Beratermarkt ist für Gründer und Unternehmer schwer durchschaubar. Die Desorientierung
vieler Unternehmer rührt nicht zuletzt auch daher, dass es keine eindeutige Definition des
Begriffes Unternehmensberater gibt.

Beraterauswahl

Bei der Beraterauswahl ist insbesondere darauf zu achten, dass die „Chemie“ zwischen dem
Gründer und seinen Gegenüber stimmt. Wählen Sie einen Berater, der Ihnen auch
komplizierte rechtliche oder wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich erläutern kann.
Und lassen Sie sich Referenzen vorweisen. Klären Sie im Vorfeld den zu erwartenden
Umfang der Beratung, welche Kosten wofür und in welcher Höhe anfallen. Beratungen
können ggf. auch durch öffentliche Mittel gefördert werden. Selbstverständlich ist die
Erstberatung kostenlos, aber nicht umsonst. Frei nach dem eingangs erwähnten Motto: Wer
nicht fragt…

#Beraterauswahl#Beratung
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Winfried Braun
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Winfried Braun
Unternehmensberatung Winfried Braun
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