26.01.2018 | Personal

Führung lernen – worauf kommt es an?

Die Qualität der Führung erkennt eine Organisation nicht nur am Erreichen von Zielen, sondern auch an folgenden Signalen:

• Wie engagiert erledigen die Mitarbeiter*innen ihre Aufgaben?
• Wie ist die Fehlerquote?
• Wie groß ist die Hilfsbereitschaft untereinander?
• Wie hoch ist der Krankenstand?
• Wie ist die Quote der Fluktuation?

Da die Führungskräfte mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Verhalten die Kultur einer Organisation sehr stark prägen (und damit die Wirtschaftlichkeit) lohnt es sich, wirksame Ansatzpunkte zu ihrer Entwicklung herauszufiltern.

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Die Vielfalt der zwischenmenschlichen Führungsaufgaben
Von der Rollenklarheit über die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, sich selber zu positionieren, die eigene Abteilung nach außen zu repräsentieren und sich der eigenen Fähigkeiten und Wirkung bewusst zu sein, ist das Lernfeld „Führung“ enorm.
Darüber hinaus sollte die Teamleitung Menschentypen erkennen können, um die Mitarbeiter*innen stärken- und bedürfnisorientiert zu Führen und dadurch deren Ressourcen optimal zu nutzen.

Der Faktor „Mensch“
Die größte Herausforderung beim Thema Führen, ist das zwischenmenschliche Verhalten der Beteiligten. Neben der Analysefähigkeit in der Dynamik der Situationen, sollte sich die Führungskraft ihrer Vorbildfunktion bewusst sein und ihre eigene Wirkung, sowie die von ihr verursachten Wechselwirkungen, (er)kennen.
Das blitzschnelle Erfassen nonverbaler Signale im Miteinander, das Anwenden der passenden Gesprächstechnik im rechten Moment und manchmal auch das Abgrenzen in Situationen, die Abstand erfordern, sind wesentliche Führungsqualitäten.

Führung lernen – worauf kommt es an?
Viele Teamleiter*innen und Führungskräfte wachsen in ihre Führungsrolle hinein, ohne das zwischenmenschliche Handwerkzeug gelernt zu haben. Seminarreihen und Workshops bieten dann die Möglichkeit, theoretische und praktische Grundlagen der Führung zu erlernen. Doch zur Anwendung in der Praxis braucht es den Transfer des Gelernten in den Arbeitsalltag und genau hier lauert eine große Herausforderung.

Wie gelingt der Transfer von Führungswissen in den Arbeitsalltag?

1.) Bereits im Seminar wird das theoretische Wissen auf die jeweils individuelle Führungssituation transferiert und angewendet. Die Erfolgsquote in der Umsetzung steigt enorm!
2.) Individuelles Coaching, Training oder Supervision ermöglicht Führungskräften und Teamleiter*innen für ihre Themen passgenaue Lösungen zu erarbeiten und anzuwenden: Geringer Zeitaufwand, großer Nutzen.
3.) Arbeitskreise und Supervision bieten professionelle Begleitung zu aktuellen Themen der Teilnehmenden mit Analysen, theoretischen Impulsen, praktischer Lösungsentwicklung und Praxistransfer.

Diese Art von Fortbildungen erfordern eine große Expertise des Trainers/Coaches, um aus dem Fundus der vielfältigen Themen die jeweils passenden Instrumente und Methoden zu wählen.

Das Ergebnis
mündet in gutem Arbeitsklima, produktiven Mitarbeitern, hohem Gesundheitsstand und langfristiger Mitarbeiterbindung. Wirtschaftlich zahlt sich die individuelle Förderung einer jeden Führungskraft um ein Vielfaches der entstandenen Kosten aus.

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Bettina Melcher
Autor
Bettina Melcher
Beratung in Veränderungsprozessen
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