08.05.2017 | Innovationsberatung

STRATEGIE Industrie 4.0 und Neues Denken

Digitalisierung im deutschen Mittelstand

Weltweit sagen 25% der Mittelständler, sie halten ihr Geschäftsmodell durch die
Herausforderungen der Digitalisierung für „angreifbar“. In Deutschland beträgt der
Anteil der Mittelständler nur 12%. Wird das Thema Industrie 4.0 bei uns
unterschätzt?

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Bildquelle: © iStock.com/alexeyrumyantsev
Digitalisierung kostet Geld

Es fällt vielen Mittelständlern schwer, sich auf die Digitalisierung einzulassen. Denn:
1. Digitalisierung kostet Geld.

2. Neue und innovative Ideen sind gefragt (die nicht vom Himmel fallen).

3. Man braucht ein Gesamtkonzept. Traditionelle Systemgrenzen zum Beispiel
zwischen Produktion, Logistik und IT müssen überwunden werden.

Neue Geschäftsmodelle gesucht

Oft nehmen Firmen nur einzelne Projekte in Angriff. Das Thema Industrie 4.0 wird auf
die wirtschaftliche Optimierung oder den Einsatz neuer Technologien reduziert. Aber
es geht um mehr. Nicht nur um „das Internet der Dinge“. Produktion und Logistik
müssen auf neue, digitale Geschäftsmodelle ausgerichtet, IT-Systeme vernetzt
werden.

Industrie 4.0 = digitalisierte Wertschöpfung

Industrie 4.0 bedeutet, kurz gesagt: Wertschöpfung digitalisieren und Wirtschaftskraft
steigern! Ob dies gelingt, davon hängt die Zukunft eines jeden KMUs ab.

Hinderlich: Denken in Schablonen

Für die Umsetzung muss man bestehende Organisations- und Führungsstrukturen
grundlegend überdenken. Allerdings helfen bestehende Denkmuster dabei nicht
weiter. Ganz neue Pfade sind gefragt, Pfade, die eine neue Dimension der Kreativität
und den Zugang zu einer neuen Innovationskultur eröffnen. Wir denken in
Schablonen, Standards und eingefahrenen Bahnen. Festgefahrene Gedanken
versperren oft den Blick für neue Chancen und Erfahrungen. Kreativität ist Denken
gegen Regeln. Vorurteile sind aber schwieriger zu knacken als Atomkerne.

Neues Denken 4.0

Für diese Herausforderung hat die Cortus International GmbH mit Sitz in Hadamar
bei Limburg/Lahn ein neues einzigartiges Beratungswerkzeug entwickelt, das
Strategiekonzept „Denken 4.0“. Hier fließen die neuesten wissenschaftlichen
Erkenntnisse der Neurowissenschaften ein. Arbeiten mit diesem Konzept heißt: an
der Wurzel beginnen, bei der Macht der Gedanken. KMUs, die es bereits nutzen,
konnten beachtliche Erfolge in der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle verbuchen.
Und zwar, indem sie es geschafft haben, sich von Konditionierungen,
Glaubenssätzen, Dogmen und falschen Zielsetzungen und Erwartungen zu lösen. So
entstand viel Platz für etwas Neues! Nur durch ständige Veränderungsbereitschaft
können die Möglichkeiten der Digitalisierung strategisch genutzt werden.

Von Ulrich Bendel, BBA/Diplom-Bankbetriebswirt, Mühl Christ Partner Management
Consulting GmbH, Limburg
Ulrich Bendel ist zertifizierter Unternehmensberater CMC/BDU und
Restrukturierungs- & Sanierungsberater (IfUS-Institut an der SRH Hochschule
Heidelberg).

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