28.08.2017 | Existenzgründung/Businessplan

Wie aus einem Landwirt ein Reitstallbesitzer wird

Von der Kuh zum Pferd – oder wie aus einem Landwirt ein Reitstallbesitzer wird.

Der Milchpreis ist im Keller, bei Kraftfutter, Saat und Dünger steigen die Kosten unaufhörlich. Geld wird bestenfalls nur noch „gewechselt“ Viele Landwirte suchen nach weiteren/neuen Wegen ihre Ertragslage zu verbessern. Was tun: Land ist im ausreichendem Maße vorhanden, mit Tieren kennt man sich aus. So kommen immer mehr Landwirte auf den Gedanken, dass Pferdehaltung ein interessanter Bereich sein kann. Eine Reithalle, Boxen für die Pferde, ein Pferde-Waschplatz sowie ein Solarium für die Liebsten runden das Bild einer schönen Anlage ab. Der Platz / Grundstück ist vorhanden , aber was kostet mich die Investition und wo bekomme ich das Kapital her?

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Bildquelle: © iStock.com/gpointstudio

Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken trägt in ein neues Standbein zu investieren ist erst einmal ein Existenzgründer. Das hat den Vorteil, das man sich fachmännisch beraten lassen kann und die Kosten hierfür gefördert werden. So bezuschusst das Land oder der Bund meine Beraterleistungen für Existenzgründer mit bis zu 50%.
Die Beratung dient dazu das Vorhaben zu prüfen, den Finanzierungsbedarf zu ermitteln, eine Finanzierungsstrategie zu entwickeln und diese umzusetzen. Hierzu ist die Erstellung eines Businessplans zwingend notwendig. Ein Finanzierungsinstitut benötigt eine schriftliche Darstellung Ihres Vorhaben.

Er ist für jeden Kreditgeber die wichtigste Entscheidungsgrundlage zur Prüfung, wie erfolgversprechend das Gründungsvorhaben ist und ob Sie als Unternehmer den Kredit voraussichtlich zurückzahlen können. Um einen Kredit zu beantragen, müssen Sie den Businessplan bei Ihrer Bank einreichen.
Hierzu gehört die Beantwortung von vielen Fragen, z.B.: Was haben Sie bis heute gemacht, warum wollen Sie investieren, wie wollen sie Kunden gewinnen, können Sie die Investition zurück verdienen, usw. usw..

Dies alles steht in einem Businessplan und beantwortet so alle Fragen der Bank. Hinzu kommt eine Berechnung der Umsätze, der Rentabilität und der Liquidität. Hat man diese Unterlagen erstellt, kommt die Frage welche Bank soll/kann/wird finanzieren? Der einfachste Weg ist sicherlich die Hausbank zu fragen. Der beste Weg ist den Berater nach Möglichkeiten zu fragen. So bietet zum Beispiel die KfW spezielle Förderdarlehn für Sie als Existenzgründer an.

Ein Beispiel: Gründerkreditbetrag bis 25Mio€, Zinssatz ab 1,1%, Laufzeit 20 Jahre, mit 3 Tilgungsfreien Anlaufjahren, in den Sie erstmal den Betrieb zum laufen bringen können. Zusätzlich bietet sich eine Haftungsfreistellung an, z.B.50%. Das heißt sie haften bei Ihrer Bank nur für die Hälfte des Finanzierungsbetrags. Dies wiederum bietet Ihnen die Möglichkeit wenn Geld benötigt wird, entsprechende Sicherheiten einsetzen zu können.

Wir als externe Berater haben den Vorteil, das wir mit unserer langjährigen unternehmerischen Erfahrung auch nach der Gründung mit fachmännischem Rat zur Seite stehen und Ihnen auch kaufmännische Unterstützung bieten.

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Bernd F. Meis
Autor
Bernd F. Meis
Innovato Unternehmensberatung
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